Durch Zufall kamen im Jahre 1993 die sportbegeisterten Kollegen Helmut Strini, Jürgen Schneider und Markus Wohlgenannt in den Besitz eines Flugblatts.
Auf diesem wurde für eine Halle geworben, die eigens für eine neue Sportart aus Amerika eröffnet wurde. Verantwortlich für dieses Flugblatts waren ein paar Schweizer, welche in St. Gallen ihre Indoor Paintball Halle propagieren wollten. Neugierig geworden, was das wohl für eine neue Sportart ist, begaben sich die drei sogleich auf den Weg nach St. Gallen.
Dort angekommen wurden sie mit ein paar Leuten konfrontiert, die mit farbigen Kugeln aufeinander schossen. Obwohl keiner der drei darunter eine sportliche Tätigkeit sah, war die Neugier dennoch größer als die Abneigung aufeinander zu schießen und sie erkundigten sich beim Betreiber was den dabei als Sport zu bezeichnen wäre. Dieser nahm sich ausgiebig Zeit und erklärte ihnen das Ziel sowie den Ablauf des Spiels.
Das erste Spiel
Noch nicht ganz überzeugt ließen sich die drei die Ausrüstung erklären und nahmen alles genau unter die Lupe. Zwei Stunden später hatten sie sich genügen informiert und wollten nun einmal dieses Spiel ausprobieren. Nach einigen Spielen kam man überein, dass dies eine äußerst interessante und taktische anspruchsvolle Sportart sei und wollte sich in diesem Sport betätigen.
Der Preis für ein Spiel (ca. 45 min. Spielzeit) war jedoch so hoch, das ein regelmäßiger Besuch dieser Halle nicht zu tragen war. Als die Halle dann geschlossen wurde nahmen die drei dies zum Anlass ein eigenes Spielgelände zu errichten. Zu dieser Zeit stieß Werner Scheichl zu den drei und brachte auch noch neue Überlegungen und Anstöße mit.
Um nicht alleine spielen zu müssen, wurde weiters beschlossen einen eigenen Sportclub zu gründen. Die ersten Behördengänge begannen daraufhin im Januar 1994 und im April desselben Jahres war alles unter Dach und Fach. Somit galten die "Daltons" wie man den Club nannte als Vorreiter in der Vorarlberger Paintballszene.
Die Anschaffungen
Nun, da alles von den Behörden abgesegnet war, mussten zuerst einige Anschaffungen getätigt werden. Also legten alle zusammen und man kaufte sich 12 "Pump-Markiergeräte". Mittels Veranstaltung von Spielen und durch Einhebung einer Leihgebühr für die Ausrüstung wurden die Ausgaben beglichen und das finanzielle Potential des Club gestärkt.
Einerseits wurde durch diese Veranstaltungen die Sportart bekannte, andererseits stießen immer mehr neue Mitglieder zum Club. Nun wurde es Zeit, die Spielstärke mit anderen Vereinen und Clubs zu testen. Dabei lernte man einige namhafte Teams kennen und auch schätzen.
Das erste Turnier
Im Dezember 1994 konnte dann das erste, noch nicht ganz durchorganisierte Turnier abgehalten werden. Das Ergebnis (2. Platz von 5 teilnehmenden Mannschaften) ermutigte zur weiteren Teilnahme an diversen Turnieren.
Dies ist nun fast genau 10 Jahre her und seit diesem Zeitpunkt sind wirklich zahlreiche nationale und internationale Turniere bei den verschiedensten Veranstaltungen besucht worden. Leider war die Teilnahme nicht immer von Erfolg geprägt und die Daltons durchlebten in den vergangenen 10 Jahren manche Höhen und Tiefen.
Zu den Höhen zählte zweifellos ein Amateur Vize-Weltmeister Titel aus dem Jahre 1998 oder ein 7. Platz bei einem Profi Weltcup 2001. So manche Trophäe wurde in den vergangenen Jahren gesammelt und in der Vereinsvitrine verstaut, doch ein Pokal bliebt den Daltons in all den Jahren verwährt, der Gewinn des DPL-Pokals. Aber auch dies sollte sich ändern.
Das eigene Feld
Da der Adrenalin-Kick „Paintball“ auf den einstigen Gründer Markus Wohlgenannt auch nach Jahren noch seine unveränderte Wirkung ausübte, setzte er im Jahr 1998 seinen Traum von einem eigenen Spielfeld in die Tat um und begann mit der Planung und Realisierung der Paintballanlage in Dornbirn.
Bereits 1999 wurde diese Anlage von offizieller Seite genehmigt sie ist somit die älteste, offiziell genehmigte Paintballanlage Österreichs. Jedes Jahr ist sie Austragungsort inter-nationaler Paintballturniere und an fast jedem Wochenende treffen sich neben dem Hausteam der Daltons noch zahlreiche weitere Teams, um hier zu trainieren und um ihre Fähigkeiten in Sachen Paintball zu verbessern.
Fast alle Spieler, die jemals auf dieser Anlage gespielt haben sind der Meinung, dass diese Anlage eine der schönsten, wenn nicht sogar die schönste Paintballanlage Europas ist. Dies freut die Betreiber natürlich umso mehr, da der gesamte Aufbau der Anlage in Eigenregie und ohne finanzielle Unterstützung von öffentlicher Seite durchgeführt wurde.
Derzeit befinden sich auf der Anlage zwei 7-Mann Spielfelder, bzw. ein 10-Mann Spielfeld mit bestens gepflegtem Rasen, sowie ein 5-Mann Nassfeld, ausgelegt mit Hackschnitzeln, das speziell für den Schlechtwetterbetrieb vorgesehen ist. Das ganze Areal verfügt über eine Fläche von ca. 1ha (10000m²), beinhaltet mehrere Tipis (org. Indianerzelte), überdachte Sitzplätze und div. Feuer- und Grillstellen und steht auch für Firmen-Events und private Nutzungen mit geschlossenen Gesellschaften zur Verfügung. In diesem Zusammenhang wurde dann auch im Jahr 2004 das Unternehmen Paintball Service von Markus Wohlgenannt und Tone Heim ins Leben gerufen, einer der derzeitigen Hauptsponsoren der Daltons.
Die 2. Generation
In den ersten Jahren bildete ein harter Kern aus aktiven Spielern das Kaderteam der Daltons, und es gab, wie bei anderen Sportarten auch, eine natürliche Fluktuation an zusätzlichen Spielern. Um aber das seit Jahren angestrebte Ziel, den Sieg des DPL-Pokals und den Aufstieg in die erste Deutsche Paintball Bundesliga zu schaffen, bedurfte es einer neuen Generation an Spieler mit frischem Blut und neuer Motivation, um das Kaderteam zu unterstützen und zu verstärken.
Also entschloss man sich im Herbst 2004, den Spielerpool durch junge und interessierte Spieler aktiv aufzustocken. Im Winter 2004/05 begannen die Vorbereitungen für die neuen Spieler auf die Saison 2005, und nach dem Gesamtgewinn der Schweizer Indoor Series 2005 in der Div. Novice war man überzeugt, den richtigen Weg für die Saison 2006 eingeschlagen zu haben.









